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Lupine – die vegane Eiweißbombe

Lupine – die vegane Eiweißbombe

Der Weihnachtsstress und das ein oder andere deftige Familienessen liegen hinter uns, vor uns liegt ein neues Jahr und viele spannende Neujahrsvorsätze, wie zum Beispiel gesünder und bzw. oder nachhaltiger Leben zu wollen. Die seit 2014 stattfindende Challenge Veganuary greift ebenfalls diese Aspekte auf und stellt die vegane Ernährung den ganzen Jänner in den Fokus und ermutigt Menschen die vegane Ernährung ein Monat lang auszuprobieren. So unterstützt pflanzliche Ernährung zum einen die Gesundheit, aber auch die Umwelt.

Eine Pflanze, die im Veganuary nicht fehlen darf, ist die Lupine. Neben der Sojabohne und der Kichererbse gehört auch die Lupine zur Familie der Hülsenfrüchte und überzeugt mit ihrem hohen Eiweißanteil. Dieser ist im Vergleich zur Kichererbse doppelt so hoch. Und auch in punkto hoher Ballaststoffanteil und geringer Kohlenhydrate-Anteil schneidet die Lupine besser ab.

Kein Wunder, dass Lupinen zu den ältesten Kulturpflanzen zählen und seit rund 4.000 Jahren angebaut werden. Die unterschiedlichen Lupinen-Arten werden als Viehfutter, für die Landwirtschaft oder für die menschliche Ernährung eingesetzt. Für Letzteres kommt häufig die Süßlupine zum Einsatz, da diese einen geringeren Anteil an Bitterstoffe aufweist. Mit ihrem 40 % Eiweißanteil hat sie sich besonders in der vegetarischen und veganen Küche etabliert. Auch wird sie als Zusatzstoff in vielen Fleischersatzprodukten verwendet.

Für zu Hause gibt es die Lupine gemahlen als Mehl, in Form von Flocken, als Snack-Kerne sowie als Kaffee. Das Lupinenmehl kann roh verzehrt werden und beispielsweise in Shakes oder Müsli untergemischt werden, um den Eiweißgehalt der Mahlzeit zu erhöhen. Es kann aber auch vielseitig beim Backen verwendet werden, zum Beispiel um das herkömmliche Mehl zu strecken oder als Ei-Ersatz. Auch die Lupinenflocken sind vielseitig einsetzbar – im Müsli oder Porridge, in der Suppe oder im Sugo, aber auch zum Binden von Bratlingen. Die Lupinenkerne sind eingeweicht und gesalzen der perfekte Eiweiß-Snack, können aber auch als Suppeneinlage, Salattopping und als vegane Aufstrichbasis verwendet und als Eintopf verkocht werden. Lupinen-Kaffe weist einen feinen, Bohnenkaffe-ähnelnden Geschmack auf, enthält aber kein Koffein und kann so zu jeder Uhrzeit – auch von Kindern - getrunken werden.

Für alle, die sich im neuen Jahr der Veganuary-Challenge stellen oder gerne die Lupine im Speiseplan integrieren möchten, empfehlen wir das Buch Lupinen Power – Vegan Kochen und Backen. Schmackhafte und kreative vegane Lupinen-Rezepte warten darauf, nachgekocht zu werden. Viel Spaß!

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